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Gestern und Heute

Der Rostocker Fracht- und Fischereihafen hat eine lange und vielfältige Entwicklung hinter sich. Kurz nach den Wirren des 2. Weltkriegs gegründet, wurde der Hafen schnell zu einem Symbol des Wiederaufbaus und einer sich allmählich stabilisierenden Wirtschaft auch in Rostock. Entdecken Sie beim Schmökern in unserem Zeitstrahl viel Wissenswertes und manch Überraschendes aus der bewegten und bewegenden Geschichte unseres Hafens.

Die Entwicklung des Hafens in Rostock

  • Gründung des Fischkombinates
  • 100 Hochseefischer und 45 Landbeschäftigte nehmen ihre Tätigkeit im neu gegründeten Fischereibetrieb auf
  • Anlandung des ersten Frischfisches am 19. Juni 1950 am provisorischen Anlandeplatz im Schlachthof Bramow
  • Zuführung der ersten 20 Logger von der Volkswerft Stralsund
  • Beginn der Bauarbeiten zum Fischereihafen auf dem ehemaligen Gelände der Heinkelwerke
  • Beginn der ersten Lehrlingsausbildung
  • Die Flotte umfasst jetzt 33 Logger
  • Im Mai 1951 Inbetriebnahme des 1. Bauabschnittes des Fischereihafens mit der ersten 50 Tonnen Stangeneisfabrik
  • Im 2.Halbjahr ist das gesamte Hafenbecken und die Löschhalle 1 fertig gestellt.
  • Beginn der Zuführung der neuen, stärkeren Trawler Typ I
  • Die neu gebaute Betriebsberufsschule wird am 1. Februar bezogen, die Lehrausbildung wesentlich verbessert
  • Die Flotte besitzt bereits 40 Schiffe, davon 35 Logger und 5 Seitentrawler Typ I
  • Gründung des Institutes für Hochseefischerei
  • Der Ausbau des Hafens erfolgt mit hohem Tempo mit der Fertigstellung der Löschhalle 2, der Reparaturwerkstatt, Ausrüstungs- und Versorgungslager
  • Die Fischmehlproduktion wird in der neu erbauten Fischmehlfabrik aufgenommen
  • Das Internat für die BBS wird übergeben
  • Der Betrieb eröffnet eine Kinderkrippe und einen Kin-dergarten
  • Die Essenversorgung für die Werksangehörigen wird im neu gebauten Fred-Wehrenberg-Saal aufgenommen
  • Die Flotte besitzt bereits 40 Schiffe, davon 35 Logger und 5 Seitentrawler Typ I
  • Gründung des Institutes für Hochseefischerei
  • Beginn der Zuführung der neuen verbesserten Seiten-trawler Typ II Die Flotte hat jetzt 35 Logger, 9 Trawler Typ I
  • Mit der vollen Produktionsaufnahme der 200 t Eisfabrik und der Übergabe der Salzerei, Netzboden, Taklerei wird der „Alte Hafen" komplettiert und endgültig fertig gestellt
  • Der Schiffsbestand erreicht 55 Einheiten, davon 34 Logger, 6 Seitentrawler Typ I, 14 Trawler Typ II und das Hilfsschiff „Robert Koch"
  • Das Fischereihilfsschiff „Robert Koch" garantiert eine optimale medizinische Betreuung der Hochseefischer direkt auf See
  • Fertigstellung der Betriebspoliklinik
  • Inbetriebnahme des 5.000-Tonnen-Kühlhauses
  • Ausdehnung der Fischereitätigkeit der Flotte auf die Fangplätze im NW-Atlantik vor Grönland, Labrador, Neufundland, neben den bisher befischten Gebieten in der Ostsee, Nordsee, Island, Norwegen, Barentssee
  • Fertigstellung des ersten Bauabschnittes des Hauses der Hochseefischer am Holbeinplatz
  • Als erstes einer Serie wird in Wismar das Fang- und Verarbeitungsschiff Typ 1 mit moderner Heckfang-, Fischverarbeitungs- und Gefriertechnologie, die ROS 301 „Bertolt Brecht" in Dienst gestellt, insgesamt wer-den 8 Schiffe vom Typ I und weitere 3 FVS vom Typ II bis 1966 die Flotte verstärken
  • Beginn der Flottillenfischerei als neue revolutionäre Methode, welche die Effektivität des Einsatzes der Seitentrawler im NW-Atlantik signifikant steigert
  • Das Transport- und Verarbeitungsschiff ROS 315 „Martin Andersen Nexö" nimmt, als erste schwimmen-de Fabrik zusammen mit Seitentrawlern als einheitliche Flottille die Tätigkeit bei Labrador/Kanada auf
  • Beginn der Indienststellung leistungsstarker Seiten-trawler Typ III, insgesamt 5 Schiffe bis 1962
  • Erste 300 m Kailänge des neuen Warnowkais werden fertig gestellt
  • Die Arbeiten zum weiteren Ausbau des Warnowkai mit allen Erfordernissen zur Löschung, Reparatur und Ausrüstung der Schiffe werden intensiviert.
  • ROS 308 „Walter Dehmel" führt die erste Erkundungsreise vor NW-Afrika durch
  • Mechanisierungsmaßnahmen in der Salzerei durch Sortieranlagen und Rüttelmaschinen verbessern erheblich die Arbeitsbedingungen
  • 1965 Der erste Spezialzubringertrawler „Artur Becker" beginnt die Erprobungen im Nordwestatlantik
  • Enthüllung der Bronzegruppe „Hochseefischer" des im Fischkombinat wirkenden Bildhauers Wolfgang Eckardt vor dem Haus der Hochseefischer am Hol-beinplatz
  • Inbetriebnahme des 10.000-Tonnen-Tiefkühlhauses am Warnowkai im November
  • Fertigstellung und Übergabe des letzten Bauabschnittes des neuen Warnowkais, damit besitzt das Kombinat eine Kailänge von 1.020 Meter am Warnowkai und 1.085 Meter am alten Fischereihafen
  • Indienststellung des FVSTyp II ROS 313 „Willi Bredel" als letztes der Serie, damit besitzt die Flotte insgesamt 13 moderne, leistungsstarke Fang- und Verarbeitungsschiffe
  • Die größten und modernsten Verarbeitungsschiffe in Gesamtdeutschland, die TVS ROS 316 „junge Welt" und ROS 317 „junge Garde" werden in der MTW Wismar übernommen und nehmen ihre Tätigkeit zusammen mit 19 Spezialzubringertrawlem, von der Peenewerft Wolgast erbaut, im NW-Atlantik auf. Der Schiffsbestand erreicht 101 Fahrzeuge
  • Die letzten 2 Spezialzubringertrawler von insgesamt 21 Schiffen dieser Serie werden in der Peenewerft übernommen
  • 24 Logger und 2 Seitentrawler Typ I werden außer Dienst gestellt.
  • Errichtung und Fertigstellung des Sozialgebäudes am Warnowkai
  • Der Teilautomatisierte Betrieb zur Herstellung von küchenfertigen Frostfischerzeugnissen bis über 20.000 Tonnen im Jahr Produktionskapazität nimmt nach 16- monatiger Entwicklungs- und Bauzeit seine Produktion auf.
  • Das Kühl- und Transportschiff ROS 318 „Breitling" wird auf der Bauwerft in Nikolajewsk/UdSSR übernommen
  • Erweiterung der Internatskapazität an der BBS
  • Das neue Verwaltungsgebäude am Warnowkai wird fertig gestellt
  • Mit der Zuführung der neuen Schiffe und dem Ausbau des gesamten Hafens mit allen Nebeneinrichtungen erreicht das Fischkombinat 1969 einen Grundmittel-wert von ca. 650 Millionen Mark in der Flotte und ca. 175 Millionen Mark bei den Landanlagen
  • Das Betreuungszentrum für die Flotte wird übergeben
  • Mit einem Jahresfangergebnis von 223.664 Tonnen erreicht der Betrieb den höchsten Fangertrag in seiner Geschichte
  • Indienststellung der Kühl- und Transportschiffe ROS 319 „Lütten Klein" und ROS 320 „Evershagen"
  • Wiedereingliederung des VEB Fischverarbeitung Rostock-Marienehe in das Kombinat
  • ROS 307 „Peter Nell" nimmt die Fischereitätigkeit im NO-Pazifik vor der Westküste der USA und Kanadas auf
  • Mit dem erstmaligen Besatzungsaustausch vor der USA-Ostküste mit Flugzeug über Havanna/Kuba und Einbeziehung der umgebauten „Robert Koch" beginnt eine völlig neue, effektive Etappe beim Flotteneinsatz. In den Folgejahren bewährt sich der Besatzungsaus-tausch als Rationalisierungsschritt ersten Ranges und wird über weitere ausländische Häfen ausgedehnt, so in El Salvador, Mauretanien, Angola, Namibia, Marokko, Mosambik, Uruguay, Argentinien, Großbritannien, USA, Spanien, Jemen
  • Beginn der aktiven Mitarbeit in den internationalen-Fischereiorganisationen ICNAF, NEAFC, ICES und ab 1974 wird die DDR ordentliches Mitglied in allen relevanten internationalen Fischereiorganisationen.
  • ROS 315 „Martin Andersen Nexö" wird außer Dienst gestellt und 1976 verkauft
  • Als erstes Schiff einer Serie von 8 hochmodernen Superatlantiktrawlern wird auf der Volkswerft Stralsund ROS 331 „Ludwig Turek" übernommen
  • Durch die allseitige Errichtung der 200 Seemeilen-Zonen durch die Küstenstaaten verliert das Fischkombinat fast alle bisher befischten ertragreichen Fanggebiete im Nord-Atlantik. Die Jahresfangmenge sinkt dramatisch von bisher durchschnittlich ca. 200.000 Tonnen auf ca. 97.000 Tonnen!
  • Erstmalig wird ein Frischfischkauf von ausländischen Fischern, so genannter „Kauf über die Seite" als Alternative unternommen, welche in den Folgejahren eine entscheidende Bedeutung erlangt.
  • Einsatz der Flotte verstärkt vor NW-Afrika (unter anderem die TVS mit Z-Trawlern) und im Süd-Atlantik
  • Indienststellung des Kühl- und Transportschiffes ROS 321 „Lichtenhagen"
  • Umbenennung des bisherigen Betriebsnamens „VEB Fischkombinat Rostock" in „VEB Fischfang Rostock" im Ergebnis einer Umstrukturierung des gesamten Industriezweiges Hochseefischerei, ab 1984 wird der Betrieb Stammbetrieb des Kombinates
  • Erkundung Fischressourcen im Südostpazifik vor Peru und Chile durch Supertrawler ROS 334 „Eduard Claudius" zusammen mit Z-Trawler ROS 410 „Rudi Arndt", welcher auf der Heimreise Anfang 1980 als einziges Schiff der Rostocker Fangflotte Kap Hoorn umrundet.
  • Beginn der Garneelenfischerei vor Mosambik durch modifizierte Z-Trawler, insgesamt 4 Schiffe ab 1981
  • Gründung des Außenhandelsbetriebes Fischimpex Rostock mit in der DDR einmaligen und außergewöhnlichen Rechten, der in den weiteren Jahren entscheidenden Einfluss auf die Fang- und Verarbeitungs-mengen erlangt und zur Sicherung des geforderten Warenfonds Fisch und Fischwaren des gesamten Industriezweiges beiträgt
  • Aufnahme der Kalmarfischerei im Südatlantik
  • 4 Frosttrawler wurden an die vom AHB Fischimpex in Agadir/Marokko gegründete Gemischte Gesellschaft „Pimarda" eingebracht

Beginn der Indienststellung der FVS Typ IV, insgesamt 7 Fahrzeuge bis 1987

Übernahme Kühl- und Transportschiff ROS 322 „Reutershagen" in der MTW Wismar

Nach den schrittweisen Schiffsaussonderungen in den Jahren ab 1980 erfolgt in diesem Jahr die Aussonderung von 10 Z-Trawlern in größerem Umfange

Anfang 1990 sind noch 45 Fischereifahrzeuge im Flottenbestand

Mit den letzten Hols auf den Fangplätzen in der Schildmakrelenfischerei vor NW-Afrika und im Süd-atlantik in der Kalmarfischerei wird die Fangtätigkeit des über Jahrzehnte erfolgreichen und größten Fischereibetriebes in Gesamtdeutschland von einem Tag auf den anderen eingestellt. Nur ein kleiner Teil der Flotte wird überleben, der größte Teil wird verkauft und der Verschrottung zugeführt. Von dieser Entwicklung werden 1990 die Schicksale von über 7.000 Kombinatsangehörigen betroffen.

2. August 1990 Gründung der Rostocker Fischereihafen GmbH

  • Die Hansestadt Rostock erwirbt durch Kauf von der Treuhandanstalt die Geschäftsanteile an der Rostocker Fischereihafen GmbH zu folgenden Konditionen: Übertragung von Altschulden in Höhe von 15 Mio. DM, Arbeitsplatzgarantie von 280 Arbeitsplätzen bis 1995, Investitionsgarantie in Höhe von 20 Mio. DM bis Dez. 1996 sowie Beseitigung von ökologischen Alt-lasten in Höhe von 11,5 Mio. DM bis 1997. Diese Forderungen der Treuhand mussten durch die Gesellschaft ohne Eigenkapitalausstattung erfüllt werden. Das Land M-V hat diesen Vertrag nicht akzeptiert und verlangte eine Nachbesserung.
  • Erste Ansiedlung im RFH. Die Firma ATR Rauten-berg aus Ratzeburg kommt mit ihrem Getreideumschlag nach Rostock.
  • Ohne Klärung der gesellschaftsrechtlichen Verhältnis-se beginnt der RFH mit den ersten Großinvestitionen in die Infrastruktur des Hafens — der Straße F, I. und II. BA, Nord-Westausgang sowie Heizungsumstellung. Die Deutsche Bank kündigt, aufgrund der ungeklärten Eigentumsverhältnisse, dem RFH von einem Tag auf den anderen rund 6 Mio. DM Liquiditätskredite. Nur durch die Hilfe zweier anderer Banken konnte der Konkurs abgewendet werden.
  • Konstituierung eines vorläufigen Aufsichtsrates im RFH. Beginn der Umstrukturierung des Warnowkais. Der RFH investiert etwa 16 Mio. DM mit Hilfe der EU, des Bundes und des Landes in moderne, heutigen Anforderungen entsprechende, Kaianlagen. Das Kühlhaus Werk II. wird zum 31.12. stillgelegt. Die Schiffe
  • der MHF und der PIRO haben im RFH ihr Winter-quartier bezogen (insgesamt 15 Schiffe).
  • Umbau des Rostocker Fischereihafengeländes zu einem Gewerbepark. Inbetriebnahme der Straße „Am Fischereihafen" mit Fußgängerbrücke. Der Jahresumschlag erreicht 780.000 Tonnen. Ein Großbrand auf der „Bryzgalin" bereitet dem Hafen viele Sorgen, die aber letztendlich alle über die Versicherung geklärt werden. Anschaffung eines Hafenmobilkranes der Firma Liebherr.
  • Nachtrag zum Kauf- und Übernahmevertrag zwischen der THA und der HRO mit Teilentschuldung der Altkredite in Höhe von 7,5 Mio. DM und damit endlich die Schaffung von gesellschaftsrechtlichen Verhältnissen. Die Privatisierung des Geschäftsbereiches Schiffsreparatur ist eine Beauflagung von Seiten der Kommunalaufsicht.
  • Neubau der Hauptverkehrsader des Gewerbegebietes - Straße Zum Kühlhaus.
  • Sanierungsarbeiten am Verwaltungsgebäude des RFH. Verkauf der Geschäftsanteile an der MHF an einen isländischen Eigner und Verkauf der Geschäftsanteile an der Piro Fisch an einen russischen Partner. Die Privatisierung der Schiffsreparatur erfolgt als MBO und wird von der REH mit Anlage- und Umlaufvermögen ausgestattet.
  • Baubeginn des I. Bauabschnittes des Investitionskomplexes Alter Hafen Nord. Freude über den Einzug der Brüder Fuhrmann im alten Gebäude des Bildhauers
  • Eckardt. Über den Städtischen Anzeiger erfährt der RFH, dass die Gebäudezeile vom „Terrassencafe" über die Fischhalle bis zur 20 kV-Station unter Denkmal-schutz gestellt wurde.
  • 23. April 1998 1. Heringsessen. Der Jahresempfang in einer ehemaligen Fischhalle entwickelt sich als Dankeschön an Geschäftspartner, Wirtschaftsverbände und Vertreter der Politik zum gesellschaftlichen Ereignis in Rostock.
  • Die über die Jahre geleisteten Investitionen zahlen sich aus, bereits mehr als 135 Firmen haben sich im RFH angesiedelt. Modernisierung des Hafenkühlhauses nach EU-Norm (HACCP).
  • Der Gesamtkomplex Neubau Aus- und Fortbildungs-zentrum wird übergeben. Vertiefung des Alten Hafen-beckens zur Schaffung von Liegeplätzen für die heimatliche Hochseefischereiflotte. Im Juni findet im RFH die Jahrestagung der Fischereiminister der Ostseeanliegerstaaten, Norwegens und Islands, statt.
  • Im August werden 80 Zirkuswagen des „american circus" bahnseitig von der RFH entladen.
  • Die ROFIA zieht in ihr neues Firmengebäude.
  • 2. August 2000 Das 10-jährige Jubiläum der Rostocker Fischereihafen GmbH wird feierlich begangen.
  • Mit der konsequenten Umgestaltung des Geländes Marienehe, vom reinen Fischereihafen zum Frachthafen, hat sich auch das Profil des Hafens verändert. Dem hat der Hafen durch eine Umfirmierung, in Rostocker Fracht- und Fischereihafen, Rechnung getragen.
  • Die Umbau- und Sanierungsarbeiten an der Fischhalle 216 beginnen, Umbau der brachliegenden Flächen zu
  • modernen vermietbaren Lager-, Werkstatt- und Büroflächen.
  • Verabschiedung der Geschäftsführerin, Frau Traute Secander, in den wohlverdienten Ruhestand. Frau Daniele Priebe wird in das Amt der Geschäftsführerin eingeführt.
  • Kauf von 94% der Geschäftsanteile des RFH durch die RVV (Rostocker Versorgungs- und Verkehrsholding GmbH).
  • Die aus der RFH heraus privatisierte Gesellschaft SF Fischereiservice/ Schiffsreparatur wird liquidiert.
  • Der Hafen investiert verstärkt in Hafentechnik.
  • Vertiefung der Hafenzufahrt und der Bundeswasserstraße auf 9,00 m, damit können jetzt auch größere Schiffe den Hafen anlaufen.
  • Der Hafen erhält mit Umsetzung der Auflagen der internationalen Gefahrenabwehr in Hafenanlagen (ISPS) vom Verkehrsministerium das Zertifikat, dass der RFH die Hafenanlage im Einklang mit den Vor-schriften des Internationalen Codes betreibt.
  • Der Hafen wird erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.
  • Die Investitionstätigkeiten im Hafen gehen weiter, neben Dachreparaturen und Hallenumbauten wird eine neue Leichtbauhalle im kainahen Bereich errichtet.
  • Die Altschulden lasten weiterhin schwer, der RFH muss jedes Jahr ca. 380,0 T€ Kapitaldienst leisten.
  • Der seeseitige Umschlag und die Einlagerung von Fisch im Warnowkühlhaus können nach Jahren der Flaute wieder erheblich gesteigert werden.
  • Green Peace-Aktivitäten im RFH gegen den Einsatz der Piro-Schiffe. Die Schiffe werden „angeblicher illegaler Grundschleppnetzfischerei" bezichtigt.
  • Anschaffung neuer Kran- und Förderbandtechnik so-wie Kauf einer Lok V22.
  • Sanierung der Spundwand Alter Hafen mit Baggerung Wendekreis. Umschlagsrekordjahr im RFH mit 900,0 Tt.
  • Die letzten Piro-Schiffe verlassen den RFH, damit geht endgültig die Ära der Hochseefischerei in Rostock zu Ende.
  • Das neue Gebäude des Institutes für Ostseefischerei wird übergeben. Im Hafen wird das neue Ehrenmal übergeben und ein-geweiht. Es ist ein Ort des Gedenkens und der Erin-nerung.
  • Die Investitionstätigkeit im RFH geht weiter. Baubeginn der Infrastrukturmaßnahme „Lasterhöhung — der Warnowkai mit Gleisanbindung".
  • Generalüberholung des Hafenmobilkranes LHM 100.
  • Die Zahl der angesiedelten Firmen hat sich auf 156 erhöht. Anschaffung eines zweiten hydraulischen Kranes. Das Kühlhaus platzt aus allen Nähten; es muss auf andere Kühlhäuser ausweichen.
  • Die Fernwärmeverteilungsanlage wird an die Stadt-werke Rostock sowie die Elektrizitätsversorgung an die Stadtwerke Rostock Netzgesellschaft veräußert. Die Lok V60 aus dem Jahre 1982, LEW Henningsdorf, wurde remotorisiert.
  • Die Firma Rostock Diesel Service bezieht ihr neues Firmengebäude.
  • Die Hafenkantine Lührs versorgt im neuen Gebäude die Arbeitnehmer und Gäste des Gewerbegebietes.
  • Wir feiern das erste Traditionstreffen im Fischereihafen.
  • Baubeginn der Infrastrukturmaßnahme „Befestigung der Umschlagsfläche westlich Liegeplatz 2" mit einem Bauvolumen von 1.861,7 T € zur Schaffung neuer Umschlagskapazität im RFH.
  • Die Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich auch auf die Umschlagsaktivitäten im RFH aus. Ab August wie-der Umschlagsaktivitäten im Holzumschlag.
  • Vorbereitung der Feierlichkeiten zum zweiten Traditionstreffen „60 Jahre Fischwirtschaft in Rostock Marienehe" — 40 Jahre Fischkombinat, 20 Jahre Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH.