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Fertigstellung Liegeplatz 27

Pressemitteilung:

Rostock, 21.09.2017 – Im Rostocker Fracht- und Fischereihafen (RFH) in Rostock-Marienehe ist der neu gebaute Liegeplatz 27 fertiggestellt. Symbolisch durchschnitten am Donnerstag, den 21. September, im Nordabschnitt des Hafens gemeinsam Steffen Knispel, Geschäftsführer der Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH, und Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, das rote Band. Der RFH investierte ca. 3,5 Millionen Euro in den Neubau am Wasser, der vom Bund und vom Land zu 75 % gefördert wurde. Dies war möglich, nachdem das Vorhaben im EU-Notifizierungsverfahren genehmigt worden war. „Der neue Liegeplatz 27 ist eine wichtige Investition in die Zukunft des Rostocker Fracht- und Fischereihafens. Der Güterumschlag über die Kaikante wird an Bedeutung weiter zunehmen“, betonte Minister Pegel in Rostock. Der Hafen habe seine Kapazität noch einmal erhöht. „Damit ist nun der letzte verfügbare Platz, den es im Hafen für einen weiteren Schiffsumschlagplatz gab, auch genutzt.“ Die Bauarbeiten am Liegeplatz 27 wurden planmäßig binnen eines Jahres realisiert.

Jährlich werden durchschnittlich 550 Frachtschiffe im Fracht- und Fischereihafen abgefertigt. „Mit dem zusätzlichen Liegeplatz können die technologischen Abläufe im Hafen effektiver gestaltet werden und es bestehen mehr Ausweichmöglichkeiten im Umschlagsprozess und bei regelmäßigen Instandsetzungen der vorhandenen Hafeninfrastruktur“, unterstrich RFH-Geschäftsführer Steffen Knispel die Vorteile des neu errichteten Liegeplatzes. Dieser verfügt über eine Kailänge von 110 Metern.

Mit einem jährlichen Güterumschlag von mehr als einer Million Tonnen zählt der Rostocker Fracht- und Fischereihafen zur ersten Riege der Häfen in Mecklenburg-Vorpommern. Steffen Knispel geht für 2017 nach dem bisherigen Verlauf des Hafengeschäfts davon aus, dass die Zielmarke von einer Million Tonnen auch am Ende des Jahres zu Buche steht. Dominiert wird der Güterumschlag im zweigrößten Rostocker Hafen von den Hauptgutarten Rundholz und Düngemittel. Im vorigen Jahr war es dem Rostocker Fracht- und Fischereihafen gelungen, mit einem Jahresgüterumschlag von 1,15 Millionen Tonnen zum vierten Mal in Folge die Marke von einer Million Tonnen zu übertreffen.

Der gezielte und kontinuierliche Ausbau der Hafeninfrastruktur betrachtet Steffen Knispel als „entscheidende strategische Aufgabe“. Der RFH werde dadurch wettbewerbsfähiger, erhöhe seine Marktchancen und werde attraktiver für Investoren. Das treffe auch für den Hafen als maritimes Gewerbegebiet zu. Der RFH zählt zu den größeren maritimen Gewerbegebieten in Mecklenburg-Vorpommern. Aktuell sind auf dem ca. 60 Hektar großen Industrieareal etwa 150 angesiedelt.

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