• start

Jahresempfang des RFH

Pressemitteilung:

Rostock, 04.05.2018 – Auf dem Jahresempfang 2018 der Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH (RFH) am Freitag, dem 4. Mai 2018, im Event-Studio 301 am Alten Hafen informierte RFH-Geschäftsführer Steffen Knispel über das aktuelle Umschlaggeschäft. Vor 100 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, darunter Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, charakterisierte der Hafenchef die Entwicklung in den ersten vier Monaten des Jahres als „schwierigen Anlauf“. Der „wetterbedingte massive Holzbruch in den deutschen Wäldern“ wirkte sich rückläufig auf die Holzimporte aus dem Ostseeraum aus und belastete das Kerngeschäft des Fracht- und Fischereihafens. Umso mehr kommt es darauf an, führte Geschäftsführer Steffen Knispel weiter aus, im zweitgrößten Rostocker Hafen andere zusätzliche Marktchancen zu nutzen. Beispielsweise werden über längere Zeit ungenutzte Brachen im RFH neu erschlossen und Gewerbe- und Lagerflächen geschaffen. Im nördlichen Hafenbereich konzentriert sich das Baugeschehen in diesem Jahr auf eine neue 10.000 m² große Schüttgut-Fläche. Trotz unerwartet schwieriger Bodenverhältnisse gehen die Arbeiten voran. Auf dem Areal wird zudem eine 3000-m²-Halle zur Zwischenlagerung von Düngemitteln errichtet. Insgesamt werden mehr als 6,5 Millionen Euro investiert.

Zudem gab RFH-Chef Steffen Knispel bekannt, dass der Universalhafen in Rostock-Marienehe eine Partnerschaft mit Deutschlands größtem Hafen Hamburg eingegangen ist. Der RFH wird Mitglied im Hafen Hamburg Marketing e.V. „Mit diesem Schritt erweitern wir unser Netz-werk, um als Nischenhafen überregional auf unser breites Leistungsportfolio aufmerksam zu machen“, sagte Steffen Knispel. Der Leiter der Ost-Repräsentanz des Hamburger Hafens in Dresden Stefan Kunze begrüßte in Rostock die Marketingkooperation mit dem Rostocker Fracht- und Fischereihafen. „Hamburg strahlt auf das Hinterland und die Häfen im Osten aus. Gemeinsam geht es darum, den maritimen Standort Deutschland weltweit zu vermarkten.“

Den Fracht- und Fischereihafen weiter zu entwickeln und zukunftsfest zu machen, darin sieht Steffen Knispel auch einen würdigen Beitrag zum diesjährigen 800-Jahre-Stadtjubiläum von Rostock. Die Stadtgeschichte ist durch eine jahrhundertealte maritime Tradition geprägt. In diesem Kontext verwies Knispel auf das interkulturelle Projekt „Ship of Tolerance“. Die zum Bau des 20 Meter langen Holzschiffes benötigte Fläche hat der RFH am Liegeplatz 20 zur Verfügung gestellt. Am 19. Mai soll das „Ship of Tolerance“ im Stadthafen festmachen.

Im Anschluss an den Jahresempfang lud der RFH zum traditionellen Heringsessen ein. Das gesellige Beisammensein bot den Gästen weitere Gelegenheit, mit dem RFH-Management ins Gespräch zu kommen und sich mit anderen Geschäftsleuten, Politikern und Vertretern von Verbänden und Kammern auszutauschen.

Zurück