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RFH nimmt neuen Hafenkran in Betrieb

Pressemitteilung:

Rostock, 27.04.2018 – Im Rostocker Fracht- und Fischereihafen ist am Freitag (27.04.18) ein neuer zusätzlicher Hafenkran in Betrieb genommen worden. Der nicht schienengebundene Kran vom Typ LH 110 M High Rise Port des Herstellers Liebherr zeichnet sich durch hohe Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit beim Umschlag von Stück- und Schüttgütern aller Art aus. Das mobile Umschlaggerät besitzt eine Ausleger-Reichweite von bis zu 24 Metern und kann Lasten bis zu 20 Tonnen bewältigen. Hergestellt wurde der LH 110 im Liebherr-Werk in Kirchdorf an der Iller (Baden-Württemberg) und von der LIBERO Bau- und Industriemaschinen GmbH in Bentwisch bei Rostock geliefert. Ein entscheidendes Auswahlkriterium für den RFH waren die emissionsreduzierte Motorentechnik und ein verbesserter Lärmschutz. „Mit dem LH 110 stärkt der Rostocker Fracht- und Fischereihafen seine Wettbewerbsfähigkeit und kann jetzt noch flexibler auf wechselnde Anforderungen des Marktes reagieren“, sagte RFH-Geschäftsführer Steffen Knispel anlässlich der Inbetriebnahme des neuen Hafenkranes. „Es ist ein weiterer Schritt in unserem aktuellen Investitionsprogramm, mit dem wir mittelfristig die Hafeninfrastruktur verbessern und ausbauen.“

Seit einigen Jahren fokussiert der RFH seine Investitionen vor allem darauf, das Angebot an Flächen und Umschlagkapazitäten für die Kunden des zweitgrößten Rostocker Hafens zu erweitern. So wurde im September 2017 im Nordbereich des RFH der neue Liegeplatz 27 fertiggestellt. Rund 3,5 Millionen Euro flossen in den Neubau am Wasser, der vom Bund und vom Land zu 80 Prozent gefördert wurde. 2018 konzentriert sich das Baugeschehen im nördlichen Hafengelände auf die Fertigstellung einer 10.000 m² großen Schüttgut-Fläche. Trotz unerwartet schwieriger Bodenverhältnisse gehen die Arbeiten voran. Auf dem Areal wird zudem eine 3000-m²-Halle zur Zwischenlagerung von Düngemitteln errichtet. Insgesamt werden mehr als 6,5 Millionen Euro investiert.

Im vergangenen Jahr hat der Rostocker Fracht- und Fischereihafen rund 1,17 Millionen Güter umgeschlagen. Damit wurde zum fünften Mal in Folge die Jahresmarke von mehr als einer Million Tonnen Güter überschritten. Kerngeschäft des Universalhafens in Rostock-Marienehe ist der Holzumschlag. Insgesamt konnte 2017 bei Stückgut ein Umschlag von über 700.000 Tonnen verbucht werden. Die Menge an umgeschlagenem Massengut betrug insgesamt rund 427.000 Tonnen. Der RFH zählt zudem zu den größeren maritimen Gewerbegebieten in Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem ca. 60 Hektar großen Gelände haben sich etwa 150 Firmen angesiedelt. Die Branchenvielfalt reicht von Schiffsausrüstung über Offshore-Service bis hin zu Einzel- und Großhandel sowie Kfz.- und Kreativwirtschaft.

 

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